Du kommst aus Wittenberg, möchtest ein Stipendium zum Studium in Halle…
Am Sonntag Morgen brauchten wir ein wenig Überzeugungsarbeit um Martin dazu zu bewegen mit uns zum Kautzenberg bei Löbejün zu fahren. Allerdings wollte er sich partout nicht auf ein Fahrrad setzen. Stattdessen durfte er mit dem Auto meines Vaters Spedition für unsere vielfältigen Bespaßungsutensilien spielen. Sowohl Beck als auch die Radler Gruppe aus Artem, meinem Vater und mir brauchten mehrere Anläufe den See zu finden, schließlich trafen wir aber genau gleichzeitig ein.
Der ehemalige Steinbruch bot, dank seiner schnurgraden Wände, die sich auch weit unter Wasser fortsetzten gleich mehrere Möglichkeiten zur persönlichen Belustigung. Neben dem „Deep Water Solo“, dem nahezu ungefährlichen Klettern ohne Sicherung, konnte man sich bei einer weiteren Mutprobe beweisen: Dem Sprung von der, mit 13 Metern, höchsten Wand des Steinbruchs. Martin, Artem und ich absolvieren den Sprung. Artem lädierte sich dabei ein wenig, sodass er für das obligatorische Wittenberger Foto – diesmal in freiem Fall – nicht mehr zur Verfügung stand. Das beeindruckende Ergebnis findet sich links.
Nachdem im Grill die Kohle verglommen war sattelten wir die Drahtesel und fuhren zurück nach Halle.