Landsmannschaft Vitebergia Halle (Saale) im Coburger Convent

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Barrenovierung und eine unerwartete Überraschung

Nun ist es schon ein halbes Jahr her, aber endlich finde ich die Zeit den Bericht über die Barrenovierung und die damit verbundene wundervolle Überraschung, die wir hinter der Vertäfelung fanden, zu schreiben.

Der Plan die Bar neu zu gestalten bestand schon länger. Das Dunkelgrün, dass durch mehr als 10 Jahre Zigarettenrausch mittlerweile eher einem Schwarz-grau mit Grünstich glich, fügte sich mit der dunkelbraunen Vertäfelung und der sparsam eingesetzten Beleuchtung zu einem Gesamtensemble zusammen, welches dem gemeinen Thekenfreund unweigerlich das Gefühl vermitteln musste in einem tiefen Kellerloch zu sitzen. Der moderne Kühlschrank wirkte irgendwie deplaziert.

Kurzerhand wurde also entschlossen der Bar eine Radikalkur zu verabreichen: Die dunkelbraune Vertäfelung sollte durch eine hellere ersetzt, die Wände in einem farbintensiven dunkelgrün gestrichen, das alte Laminat erneuert werden. Eine Wand sollte schließlich weiß werden, damit wenigstens eine Grundlevel an Helligkeit im Raum erreicht wird und vielleicht später ein Vollwappen in die Bar gepinselt werden kann.

 

Den Plan gefasst machten sich die Bundesbrüder sogleich ans Werk. Auch die alte Vertäfelung wurde heruntergerissen und da bot sich uns ein Anblick, der sich ohne weiteres als korporationsstudentisches Füllhorn bezeichnen lässt: Insgesamt 13 Bierdeckel und Zettel mit Schuldverschreibungen über Bierspenden.

Über besagtes Aktivenglück hatten bisher nur Legenden existiert. Während AH Krüger in bierseeligen Stunden schon von den Schätzen hinter der Vertäfelung gesprochen hatte, verneinten andere AHAH, wie z.B. AH Jedlitzke und AH Kalinowski, vehement ihre Existenz.

So standen die Aktiven nun in den Trümmern der Bar, strahlend vor Glück und mit einem Freudentröpfchen in der Hose, denn die Bierversprechen beliefen sich auf nicht weniger als 1590L Bier! Bundesbruder Hatzinger tritt dabei als großzügigster Spender auf, indem er auf einem Bierdeckel am 6. September 1998 verspricht „dem edlen Finder ein 500L-Fäßchen“ zu spendieren. Dafür bedanken wir uns natürlich ganz besonders!

Dazu kommen noch Spenden in Höhe von 550L, die leider nicht einwandfrei jemandem zuzuordnen sind oder die Lesbarkeit stark eingeschränkt ist. Ein Bierdeckel, der vermutlich 500L Bier ausweist und von Bbr. Haß IV unterschrieben wurde, wurde mittlerweile an das Kryptografische Institut für Grab- und Gruftsemantik geschickt, um Aufschluss über den teilweise überpinselten Text zu bekommen.

Auch ein Paar unübliche Dinge finden sich unter den Spenden, so darf sich die Aktivitas über eine Packung Crackers und ein bayrisches Essen freuen und muss AH Hatzinger bei der nächsten Gelegenheit aus dem Altenheim abholen. Schließlich haben die beiden Damen, die uns bei der Renovierung unterstützt haben, jeweils ein Anrecht auf 180L Bier, wenn sie dem ehemaligen Bundesbruder Roman Plzak etwas zu Essen kochen.

 

Von dem feucht-fröhlichen Fund beflügelten arbeiteten die Aktiven 4 Tage hauptsächlich unter der Regie von Bbr. Pitloun und Bbr. Lehmann durch, bis die Bar frisch gestrichen, neu vertäfelt und mit neuem Bodenbelag erstrahlte. Die Arbeit hat sich gelohnt: Die Bar sieht nun viel schöner aus und mittlerweile wurde die Decke von Bbr. Pitloun mit Hopfen abgehängt, sodass sich ein einladender Anblick bietet.

Ich kann allen Lesern nur wärmstens ans Herz legen auf unser schönes Haus zu kommen und in dem schönen Ambiente das leckere Freibier zu genießen, bevor es alle ist!

 

Mit Wittenberger Grüßen,

Jakob Garbe Z! (x)

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