Landsmannschaft Vitebergia Halle (Saale) im Coburger Convent

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  7. Sonntag 6
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Besuch des Stiftungsfestes der VDH Oppeln und Ratibor

Es war schon lange geplant gewesen, das diesjährige 9. Stiftungsfest des VDH Oppeln und das 13. des VDH Ratibor zu besuchen, vor allem, da Bbr. Ludwig uns seinen letzten Besuch im Jahre 2009 in schillerndsten Farben schilderte. Also nahmen wir Kontakt mit den Schlesiern auf und meldeten uns an.

Am Freitag, dem 13. April, gegen halb drei Uhr nachmittags brachen wir in einem Mietwa- gen auf. Obwohl ursprünglich mehr Bundesbrüder mitkommen wollten, waren es letztlich nur drei: Nico Ludwig, Jakob Garbe und Benjamin Schäfer. Pech für die daheim Gebliebenen, denn sie verpassten ein geniales Wochenende!

Anders als noch beim letzten Mal existiert heute tatsächlich eine Autobahn von Dresden nach Breslau, sodass wir nach fünfstündiger Fahrt das Städtchen Ottmachau in Oberschlesien erreichten, in dessen Burg das Fest gefeiert wurde. Wir bezogen unser Quartier im Hotel, zogen uns um und begaben uns nach unten in den Festsaal, in dem der Ball stattfinden sollte. Obwohl Bbr. Garbe und ich noch von der Receptionskneipe von Bbr. Hartmann am Vorabend geschwächt waren, schmeckte das Bier doch wieder so gut, dass wir den feuchtfröhlichen Abend mit der ein oder anderen Stafette ge- nießen konnten. Bundesbruder Ludwig übertrieb es damit ein wenig und war gegen zwölf Uhr im Bett, ein Umstand, der für den nächsten Tag noch Konsequenzen haben sollte.

Denn eigentlich hatten wir geplant, am Samstag Breslau zu besichtigen. Da jedoch unser Fahrer Ludwig dazu nicht in der Lage war, verbrachten wir den Tag größtenteils auf dem Zimmer, wo wir im polnischen Fernsehen Frauen beim Gewichtheben zusahen.

Abends zum Kommers waren wir jedoch wieder fit. Auch dieses Mal waren wieder zahlreiche VDSt-Bünde anwesend, sowie der VDH Budapest und ein polnischer CV-Bund. Auch an diesem Abend feierten wir wieder bis spät in die Nacht.

Am Sonntag schließlich standen wir früh auf, denn wir wollten den Besuch Breslaus nun nachholen. Nach einer herzlichen Verabschiedung fuhren wir los. Geleitet von einem Breslauer VDHer, den wir auf dem Stiftungsfest kennengelernt hatten, machten wir im strömenden Regen eine kurze Stadtführung, die in einer Kneipe endete, wo wir für umgerechnet je vier Euro ein reichhaltiges Mittagessen bekamen, bestehend aus Suppe, Riesenschnitzel mit Beilage und Bier. Anschließend machten wir uns auf den Nachhauseweg und kamen gegen Abend wieder in Halle an.

Alles in allem war uns nicht zuviel versprochen worden. Die Gastfreundschaft und Freundlichkeit der Anwesenden hat uns überwältigt und wir werden alles daran setzen, den Besuch im nächsten Jahr zu wiederholen.

Benjamin Schäfer Z!

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