Landsmannschaft Vitebergia Halle (Saale) im Coburger Convent

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Grühnkohlkneipe bei einer lieben L. Slesvico-Holsatia im Dezember 2011

Am Samstag den3.12. starteten wir 9 Uhr früh vom Wittenberger Haus aus in Richtung Kiel zur Grühnkohlkneipe zu der uns eine sehr verehrlichen L. Slesvico-Holsatia v.m. L. Cheruscia zu Kiel eingeladen hatte.

Nachdem ein Bundesbruder noch etwas Sport machen musste, um die Straßenbahn in Richtung Bahnhof gerade noch rechtzeitig zu erwischen (Jakobs Triathlon – bestehend aus Fahrradfahren, Reisetasche verlieren und den Rest Rennen – sollte definitiv eine olympische Disziplin werden) saßen wir pünktlich 9.41 Uhr mit Sack und Pack im Zug Richtung Schleswig-Holstein.

Der Rest der Zugfahrt verschwindet im Bierdunst, wobei dem Autor dieser Zeilen vier nette Damen aus der Nähe von Coburg, eine äußerst freundliche Zugbegleiterin mit diversen Schnäpsen sowie eine Bierstafette in unserem Zugabteil in Erinnerung blieben. Als wir (Nico, Jakob, Torsten, Maurice, Benjamin, Patrick und ich) auf dem wunderschönen Haus der Kieler ankamen wurden wir von unseren Verbandsbrüdern auf's Wärmste empfangen.

Einige Bundesbrüder nutzten die Zeit zwischen Ankunft und Beginn der Kneipe, um sich noch ein wenig auszuruhen, andere ließen sich das Haus zeigen und tranken ein gemütliches Bier mit den Gastgebern (oder auch zwei oder drei).

Das traditionelle Grünkohlessen begann 20 Uhr und wir konnten uns an ebensolchem, Pinkel, Kassler und Kartoffeln satt essen. Es war köstlich und eine gute Grundlage für die Kneipe, die anschließend geschlagen wurde.

Es wurde ein feuchtfröhlicher Abend mit guten Gesprächen, Gesang und gelungenen Reden (Jakobs amüsante Vertreterrede sei hier besonders hervorzuheben, da sie bei allen Anwesenden für ein Schmunzeln sorgte). Der gelungene Abend endete für die letzten von uns gegen 5 Uhr in der Früh.

Als wir gegen 8.15 Uhr von einem Hagelschauer, der über Kiel herunterkam, geweckt wurden, war klar, dass einige Bundesbrüder doch erholter wirkten als andere. Wir packten unsere Sachen, verabschiedeten uns von unseren, ebenfalls noch nicht ganz fitten, Gastgebern und machten uns auf den Weg zum Kieler Bahnhof.

Die Rückfahrt war dann bedeutend „ruhiger“, nachdem wir jedoch alle auf dem Hamburger Bahnhof gefrühstückt hatten und in unserem Anschlußzug noch eine Stunde schlafen konnten, ging es dem Großteil unserer Reisegruppe bedeutend besser. Einigen von uns ging es schon wieder so gut, dass sie sich an das ein oder andere Bier wagten und man bis zur Ankunft in Halle noch einige Runden Skat spielen konnte.

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass es ein großartiger Ausflug war der einer unbedingten Wiederholung im nächsten Jahr bedarf!

Mit Wittenberger Grüßen
aF Paul Herbert Z!

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