Landsmannschaft Vitebergia Halle (Saale) im Coburger Convent

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Gründungstagswochenende vom 21. bis 23. Januar 2011

Die Feierlichkeiten zum 151. Jahrestag der Gründung unseres Bundes anno 1860 begannen am Freitag, dem 21. Januar, mit einem Begrüßungsabend auf dem Haus. Dieser war gut besucht, wodurch er seinem eigentlichen Zweck – der Begegnung der Bundesbrüder – gerecht wurde. Neben manchem freudigen Wiedersehen gab es auch Gelegenheit, einige neue Gesichter und die Personen dahinter kennenzulernen, denn Vitebergia hatte im letzten Jahr einigen Zuwachs in Gestalt neuer Füxe. Die Atmosphäre war insgesamt freundschaftlich und ungezwungen, so dass ich mich auf dem Hause herzlich willkommen fühlte und auf den weiteren Verlauf des Festwochenendes freute.

Doch war der Abend nicht alleine Bier und Gesprächen gewidmet, sondern er stand auch im Zeichen eines Jubiläums: Kaum sind die Feiern zum hundertfünfzigjährigen Bestehen unseres Bundes beendet, gilt es, zwanzig Jahre Wiedergründung in Halle zu begehen. So war der Höhepunkt des Begrüßungsabends ein Vortrag von AH Dirk Senftleben, der viele Bilder aus seiner Aktivenzeit kurz nach der Rekonstitution zusammengestellt hatte und diese, unterstützt von seinen damaligen Conaktiven, kommentierte. Der tiefe Einblick, den er dadurch in einen mittlerweile fast zwanzig Jahre zurückliegenden, besonders bedeutenden Abschnitt unserer Bundesgeschichte gewährte, war gleichermaßen interessant und aufschlussreich wie unterhaltsam. (Letzteres lag zumeist an den heiteren Kommentaren, manchmal aber auch an den heiteren Motiven.) Anschließend blieben Bundesbrüder und Gäste noch lange beisammen, manche bis in die Morgenstunden. Insofern möchte ich den Begrüßungsabend als einen durchaus gelungenen bezeichnen.

Der Kommers am Samstagabend stand natürlich im Zeichen der Wiedergründung, was sich in den Worten des ersten Präsiden aB Garbe ebenso wiederspiegelte wie in den zahlreichen Grußworten, vor allem aber in der Rede unseres AH Jochen Wilkens. Sein Thema war die Rekonstitution Vitebergiae aus Sicht eines Alten Herren der Gottinga, mit den vielen Schwierigkeiten, die dank großen Engagements und viel Idealismus unserer Göttinger Freundschaftsbrüder überwunden werden konnten. Da die meisten Alten Herren unseres Bundes und selbstverständlich auch alle in Halle aktiv gewordenen diese Zeit nicht miterlebt hatten, beschrieben AH Wilkens' Erzählungen einen Aspekt, der vielen gänzlich unbekannt war. Eine Lehre daraus könnte lauten, dass die feierliche Wiedergründung in Halle anno 1991 keineswegs am Beginn der jüngeren Bundesgeschichte stand, sondern nur dessen zweites Kapitel einleitete; das erste hatte bereits in Göttingen stattgefunden.

Die Worte des neugewählten Altherrenvorsitzenden waren eher in die Zukunft denn in die Vergangenheit gewandt. Natürlich versäumte er nicht, seinem Vorgänger für dessen Engagement und Leistungen zu danken, was ich auch an dieser Stelle nochmals tun möchte, ebenso wie ich AH Senftleben viel Glück und Erfolg für sein verantwortungsvolles Amt wünschen will.

Grund zum Optimismus für die Zukunft unserer lieben Vitebergia gibt sicherlich auch die Tatsache, dass an diesem Abend der Psychologiestudent Jonas Dimke den Wunsch äußerte, unserem Bund beizutreten. So konnte der Fuxmajor iaB Franzke II voller Stolz ein weiteres weiß-grün-weißes Fuxenband verleihen. Passend zum Jubiläum, kann unsere Landsmannschaft nun die größte Fuxia seit der Wiedergründung verzeichnen. So war wohl jeder Wittenberger mit Herz und Seele dabei, als aus doppeltem Anlass – zur Feier der Wiedergründung vor zwanzig Jahren und der Bandaufnahme unseres neuen Bundesbruders – das Bundeslied angestimmt wurde.

Der letzte Programmpunkt des Festwochenendes war der Exbummel am Sonntag. Die Aktiven hatten die Rotkäppchen-Sektkellerei in Freyburg als Ziel auserkoren.  Wir nahmen an einer Führung durch die historische Kellerei teil. Die Anlage ist durchaus sehenswert, wie ich finde. Besonderen Gefallen fand ich – und damit bin ich nicht alleine – am Riesenfass, einem mit Schnitzereien reich verzierten, überdimensionierten Monstrum mit dem unglaublichen Fassungsvermögen entsprechend 160.000 Flaschen Sekt! Der sogenannte Domkeller, in dem das Fass steht, kann übrigens gemietet werden; ich könnte mir durchaus vorstellen, dass in diesem ungewöhnlichen Ambiente auch einmal eine Veranstaltung unserer Vitebergia stattfinden könnte.

Und so schließt der Rückblick auf das Gründungstagswochenende 2011 auf die denkbar beste Weise: Mit einem kleinen Ausblick auf das, was die Zukunft vielleicht bringt. Denn klar ist, dass Vitebergia sehr wohl eine Zukunft hat, und es mag nicht zu weit gegriffen sein, sich auf weitere 20 Jahre in Halle zu freuen. Oder vielleicht auch auf weitere 151.

iaB Martin Franzke

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