Landsmannschaft Vitebergia Halle (Saale) im Coburger Convent

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Kautzenberg und Paddeln auf der Unstrut – unsere Aktivenfahrt

Blick auf die Weinhänge an der Unstrut

Die Aktivenfahrt des Sommersemesters 2011 fand vom 21.-22. Mai statt. Am Samstag wollten wir uns eigentlich um 9 Uhr adH zum Frühstück treffen, woraus jedoch aufgrund der Nachwirkungen des Vorabends nichts wurde. Ungefähr um 10:30 Uhr waren alle, die mitkommen wollten auf dem Haus eingetrudelt. Nach einem ausgedehnten Frühstück brachen wir auf, um den Tag im Steinbruch bei Löbejün zu verbringen.

Nico, Maurice, Torsten und Anna Herms fuhren zusammen mit Grill, Bier, etc. im Auto, Jakob und ich machten uns mit den Fahrrädern auf den Weg. Nach einer mehr oder weniger anstrengenden Fahrt kamen wir nach einer dreiviertel Stunde gegen 12:45 Uhr im Steinbruch an, wo wir uns auf der Suche nach dem Rest der Gruppe und einem geeigneten Lagerplatz gründlich verfransten. Nachdem wir einen gefühlten Kilometer durchs Gestrüpp gebrochen waren, fanden wir schließlich beides.

Wir verbrachten einen entspannten Tag am See mit Schwimmen, Klettern, Grillen, vom Felsen springen und im Gras liegen. Nachdem das Bier getrunken und die Würste gegessen waren, wagten auch Torsten und Plüschi, der zusammen mit Beck im Laufe des Nachmittags zu uns gestoßen war, den Sprung von der 13 Meter hohen Klippe ins kühle Nass. Danach war es auch schon wieder Zeit, sich auf den Rückweg zu machen. 19:30 Uhr brachen wir auf, Jakob und ich wieder mit dem Fahrrad. Nach drei Kilometern verspürten wir beim Anblick eines an der Straße gelegenen Gasthauses grenzenlosen Bierdurst. Nachdem wir diesen in besagtem Gasthaus gestillt hatten, machten wir uns an die Bekämpfung der restlichen 17 Kilometer.

Diese war auch von Erfolg gekrönt und wir kamen 20:45 wieder adH an. Dort erwarteten uns Nico und Anna in der Bibliothek, zwar im Halbschlaf, dafür aber mit der frohen Nachricht, dass zwei große Bleche Pizza bereits bestellt seien. Und so klang der Abend gemütlich mit Pizza und einem guten Film aus.

 

Am nächsten Tag, dem Sonntag, war Paddeln auf der Unstrut angesagt. Um acht Uhr morgens machten wir uns auf den Weg nach Naumburg. Dort warteten auch schon unsere Boote auf uns. Das Team des Bootsverleihs fuhr uns und die Boote noch eine halbe Stunde den Fluss hinauf und nachdem die Boote zu Wasser gelassen waren, stachen wir gegen zehn Uhr in See.

Torsten und Maurice teilten sich das kleinere der beiden Boote, Jakob, Nico und ich fuhren im Großen. Da das fahren durch sämtliche überhängende Bäume doch sehr anstrengend war, machten wir an einem Gasthaus halt und ließen uns dort Bier und Bockwürste schmecken. Dadurch gestärkt konnten wir die nächsten Kilometer mühelos bewältigen. Weit kamen wir nicht, denn wir entdeckten über dem Wasser hängende Feuerwehrschläuche, an denen man sich prima ins Wasser schwingen konnte. Wir hielten an und eine halbe Stunde verging mit ins Wasser springen und Schwimmen.

Der weitere Nachmittag war gefüllt mit Paddeln, unterbrochen nur durch diverse Stops an Gasthäusern und Schleusen, von denen es insgesamt drei gab. Nach der Letzten bei Freyburg floss die Unstrut so schnell, dass wir uns fünf Kilometer treiben lassen konnten. Pünktlich 17:45 kamen wir am Bootsverleih, nahe der Saalemündung wieder an. Somit war noch Zeit für einen Plausch mit den Angestellten des Verleihs. Jakob, Torsten und Nico sprangen noch mal ins Wasser und ließen sich lustig den Fluss hinunter treiben. Jetzt waren alle ziemlich müde, weswegen sich die Runde nach der Ankunft in Halle auch bald zerstreute.

Alles in allem aber war es ein sehr schönes Wochenende bei überwiegend sonnigem Wetter in wunderschöner Natur. Auch die Zweiteilung des Wochenendes erwies sich als sehr vorteilhaft und ich denke, es hat allen Beteiligten eine große Freude bereitet, mit den Bundesbrüdern die Sonne und die Natur zu genießen.


aF Benjamin Schäfer Z!

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