Landsmannschaft Vitebergia Halle (Saale) im Coburger Convent

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Vitebergia on Ice – Die Wittenberger beim Finale des Nordost-Pokals zwischen Black Dragons Erfurt und Saale Bulls Halle

Fanküßchen für Anna

Als bekennender Eishockeyfan konnte ich nicht zum ersten Mal Bundesbrüder dazu bringen, mich zu einem Spiel der Saale Bulls in die Volksbankarena zu begleiten. Bereits zum Aktivenwochenende im Oktober sahen die Aktiven ein Ligaspiel gegen die Jonsdorfer Falken, das die Bullen – wie immer – gewannen. Nun stand das Pokalfinale zwischen den Black Dragons Erfurt und den Saale Bulls vor heimischem Publikum an und ich brauchte nicht lang herumfragen, bis sich die ersten Bundesbrüder anschlossen. So brachen wir zu siebt, nicht ohne vorherige Stärkung auf dem Haus, auf, um bei Bier und Fangesängen auch diesen Sieg der halleschen Bullen zu würdigen.

Bedingt durch das erste Bier und verpasster Straßenbahn kamen wir leider erst drei Minuten nach Anbully in die Arena, nur um sofort zum Bierstand zu hechten und so die 1:0-Führung der Saale Bulls zu verpassen. Mit gefülltem Bierbecher und voller Vorfreude auf die bevorstehenden 60 Spielminuten nahmen dann AHVV Senftleben, der zum ersten Male einem Eishockeyspiel beiwohnte, AH Krüger und die Aktiven Hartmann, Lehmann, Gerke und Anna und ich, zwischen Fanblock und – wie sollte es auch anders sein – Bierstand unsere Stehplätze ein.

Der hallesche Eishockeyclub blieb während des gesamten Spiels deutlich in Führung und gewann, wie erwartet, am Ende auch mit 8:4 gegen die angereisten Erfurter und holte sich damit zum vierten Mal in Folge den begehrten Nord-Ost-Pokal. Wir hatten in der Zwischenzeit, bedingt durch die strategisch gut gewählte Nähe zur Bierversorgung, das ein oder andere Bier vernascht. Dieses zeigte besonders viel Wirkung beim sonst doch eher Contenance bewahrenden AHVV, der sich nach Spielende prompt in das Maskottchen der Saale Bulls verliebte und das auch lautstark kundtat. Parallel zu den Gesängen der Fans, rief er mehrfach „Fluffi, ich will ein Kind von dir!“ in einer Lautstärke, die vermutlich sehr gut auf dem Eis wahrnehmbar war. Da die Fans für die Pokalfeier auf das Eis gelassen wurden, ließ sich Sempi diese Gelegenheit nicht nehmen, um „Fluffi“, der eigentlich Flucki hieß, noch mal persönlich seine Liebe zu gestehen.

Dank den Bundesbrüdern Krüger und Hartmann gelang dann noch das Highlight des Abends – ein Foto mit zwei Spielern der Saale Bulls inklusive Pokal! Anmerkung: Der Versuch mit dem Pokal zu flüchten misslang Bundesbruder Hartmann leider. Angetrunken aber noch lange nicht am Ende, fanden wir uns naturgemäß noch auf dem Haus ein, um beim gemütlichen Bier den Abend auszuwerten. Abschließend bleibt zu sagen, dass es wie immer schön war und AHVV Senftleben seine große Liebe gefunden hat.

Mit Wittenberger Grüßen
Nico Z!Z!

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