Landsmannschaft Vitebergia Halle (Saale) im Coburger Convent

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„Wütend wälzt sich einst im Bette…“ – Wissenschaftliche Erkenntnisse zum alkoholischen Kater

Kurz vor Pfingsten, am 21. Mai 2015, hielt unser Bundesbruder iaB Jakob Garbe einen weiteren höchst interessanten Vortrag auf unserem Haus.

Ging es bei seinem letzten Vortrag vor vier Jahren noch um das Thema „Wie man die Zombieapokalypse überlebt“, so stand diesmal ein eher alltägliches Thema auf dem Programm:

„(…) – Wissenschaftliche Erkenntnisse zum alkoholischen Kater“.

“What causes a hangover?
Nobody really knows. 

And what can you do about it?
Nobody knows.”

Jonathan Howland, PhD

Selten war der Kneipsaal zu einer solchen Veranstaltung derart gefüllt, sowohl mit Wittenbergern, als auch zahlreichen Gästen. Ob das wohl am Thema lag? Selbstverständlich. Denn das Erlebnis einer feuchtfröhlichen Nacht und dem unsäglich schweren Morgen, wenn nicht gar Tagen danach, hat wohl jeden von uns in unterschiedlichster Ausprägung schon einmal ereilt. Dies ist gesellschaftlich gesehen ein uraltes Thema, in der medizinischen Forschung jedoch, erfuhren wir, wenig dokumentiert und wissenschaftlich aufbereitet. 

Es ist ja auch eine durchaus amüsante Vorstellung, den Kater an unterschiedlichen Gruppen von Probanten: Männer, Frauen, jung, alt, mit Verköstigung und ohne, nur Bier, Wein oder Schnaps oder alles durcheinander trinkend zu erforschen, dies in einer entsprechenden Forschungseinrichtung, also einem Krankenhaus oder ähnlichem, zu überwachen und sicherlich jene auch stationär für mindesten 2-3 Tage aufzunehmen. Da scheint es sehr logisch, dass die Forschung auf diesem Gebiet für die Allgemeinheit unzumutbar erscheint.

Kneipsaal
der Kneipsaal vor dem Vortrag
einführende Worte zu Beginn

Der Vortrag war sehr fachlich ausgearbeitet. Alle chemischen Prozessen, die während des Alkoholkonsums im Körper ablaufen, wurden dokumentiert. Und hätte Bbr Garbe einen gläsernen Körper, wäre es uns sogar möglich gewesen, dies bildlich zu sehen, nicht nur als Präsentationsschema. Während des gesamten Vortrags war er bemüht, das Experiment zur Erforschung des Katers an sich selbst zu demonstrieren… 

Biologie- und Chemieunterricht ist bei mir nun schon eine ganze Weile her. Doch für den wahren Genießer war dies Anlass, kurz abzuschweifen, einen Schluck drauf zu trinken und erst wieder die Ohren zu spitzen, als es darum ging, die praktischen Tricks und Kniffe zu erhaschen, wie man vielleicht den Kater verhindern, umgehen oder wenigsten schnell verscheuchen kann.

iaB Garbe während seines Referats

Meine Erkenntnis des Abends: eine, oder zwei „Ibuprofen“ vor, während und nach dem Trinken scheinen wohl dem Kater einiges anhaben zu können. Da ich kein Freund des Tablettenkonsums bin, greife ich bei Bedarf auch weiterhin auf ebenso bewährte „Hausmittel“ zurück: Vorhang zu, ausschlafen, Rollmops oder Kohl essen und reichlich trinken oder wie die Herren schon immer zu sagen pflegten: „Einfach weitertrinken“. So häufig kommt das ja nicht vor.

Bbr Garbe musste sowohl während seines Vortrages, als auch danach zahlreiche fachliche Fragen beantworten bzw. erhielt auch den einen oder anderen Hinweis zur aktuellen Forschung – auch aus eigener, gelebter Erfahrung.

Und alle Anwesenden befleißigten sich, dem Experiment zu folgen und entsprechend zu trinken, um dem Geheimnis des Katers auf die Schliche zu kommen.

Bschw Claudia Krüger


Die folgende Präsentation zeigt seine verwendeten Folien. Allerdings sind sie ohne die entsprechende Kommentierung natürlich nur bedingt zum Genuß geeignet.

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