Landsmannschaft Vitebergia Halle (Saale) im Coburger Convent

Du studierst in Halle und möchtest uns kennenlernen?
Komm vorbei…!

Was ist los am:

  1. Montag 27
  2. Dienstag 28
  3. ###WEDNESDAY 29
  4. Donnerstag 30
  5. Freitag 1
  6. Samstag 2
  7. Sonntag 3
  8. Montag 4
  9. Dienstag 5
  10. ###WEDNESDAY 6
  11. Donnerstag 7
  12. Freitag 8
  13. Samstag 9
  14. Sonntag 10
  15. Montag 11
  16. Dienstag 12
  17. ###WEDNESDAY 13
  18. Donnerstag 14
  19. Freitag 15
  20. Samstag 16
  21. Sonntag 17
  22. Montag 18
  23. Dienstag 19
  24. ###WEDNESDAY 20
  25. Donnerstag 21
  26. Freitag 22
  27. Samstag 23
  28. Sonntag 24
  29. Montag 25
  30. Dienstag 26
  31. ###WEDNESDAY 27
  32. Donnerstag 28
  33. Freitag 29
  34. Samstag 30
  35. Sonntag 31
Noch nicht angemeldet? Jetzt registrieren…

„Wütend wälzt sich einst im Bette…“ – Wissenschaftliche Erkenntnisse zum alkoholischen Kater

Kurz vor Pfingsten, am 21. Mai 2015, hielt unser Bundesbruder iaB Jakob Garbe einen weiteren höchst interessanten Vortrag auf unserem Haus.

Ging es bei seinem letzten Vortrag vor vier Jahren noch um das Thema „Wie man die Zombieapokalypse überlebt“, so stand diesmal ein eher alltägliches Thema auf dem Programm:

„(…) – Wissenschaftliche Erkenntnisse zum alkoholischen Kater“.

“What causes a hangover?
Nobody really knows. 

And what can you do about it?
Nobody knows.”

Jonathan Howland, PhD

Selten war der Kneipsaal zu einer solchen Veranstaltung derart gefüllt, sowohl mit Wittenbergern, als auch zahlreichen Gästen. Ob das wohl am Thema lag? Selbstverständlich. Denn das Erlebnis einer feuchtfröhlichen Nacht und dem unsäglich schweren Morgen, wenn nicht gar Tagen danach, hat wohl jeden von uns in unterschiedlichster Ausprägung schon einmal ereilt. Dies ist gesellschaftlich gesehen ein uraltes Thema, in der medizinischen Forschung jedoch, erfuhren wir, wenig dokumentiert und wissenschaftlich aufbereitet. 

Es ist ja auch eine durchaus amüsante Vorstellung, den Kater an unterschiedlichen Gruppen von Probanten: Männer, Frauen, jung, alt, mit Verköstigung und ohne, nur Bier, Wein oder Schnaps oder alles durcheinander trinkend zu erforschen, dies in einer entsprechenden Forschungseinrichtung, also einem Krankenhaus oder ähnlichem, zu überwachen und sicherlich jene auch stationär für mindesten 2-3 Tage aufzunehmen. Da scheint es sehr logisch, dass die Forschung auf diesem Gebiet für die Allgemeinheit unzumutbar erscheint.

Kneipsaal
der Kneipsaal vor dem Vortrag
einführende Worte zu Beginn

Der Vortrag war sehr fachlich ausgearbeitet. Alle chemischen Prozessen, die während des Alkoholkonsums im Körper ablaufen, wurden dokumentiert. Und hätte Bbr Garbe einen gläsernen Körper, wäre es uns sogar möglich gewesen, dies bildlich zu sehen, nicht nur als Präsentationsschema. Während des gesamten Vortrags war er bemüht, das Experiment zur Erforschung des Katers an sich selbst zu demonstrieren… 

Biologie- und Chemieunterricht ist bei mir nun schon eine ganze Weile her. Doch für den wahren Genießer war dies Anlass, kurz abzuschweifen, einen Schluck drauf zu trinken und erst wieder die Ohren zu spitzen, als es darum ging, die praktischen Tricks und Kniffe zu erhaschen, wie man vielleicht den Kater verhindern, umgehen oder wenigsten schnell verscheuchen kann.

iaB Garbe während seines Referats

Meine Erkenntnis des Abends: eine, oder zwei „Ibuprofen“ vor, während und nach dem Trinken scheinen wohl dem Kater einiges anhaben zu können. Da ich kein Freund des Tablettenkonsums bin, greife ich bei Bedarf auch weiterhin auf ebenso bewährte „Hausmittel“ zurück: Vorhang zu, ausschlafen, Rollmops oder Kohl essen und reichlich trinken oder wie die Herren schon immer zu sagen pflegten: „Einfach weitertrinken“. So häufig kommt das ja nicht vor.

Bbr Garbe musste sowohl während seines Vortrages, als auch danach zahlreiche fachliche Fragen beantworten bzw. erhielt auch den einen oder anderen Hinweis zur aktuellen Forschung – auch aus eigener, gelebter Erfahrung.

Und alle Anwesenden befleißigten sich, dem Experiment zu folgen und entsprechend zu trinken, um dem Geheimnis des Katers auf die Schliche zu kommen.

Bschw Claudia Krüger


Die folgende Präsentation zeigt seine verwendeten Folien. Allerdings sind sie ohne die entsprechende Kommentierung natürlich nur bedingt zum Genuß geeignet.

comments powered by Disqus