Landsmannschaft Vitebergia Halle (Saale) im Coburger Convent

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Zur Geschichte der Stadt Halle (Saale)

Die Stadt Halle liegt am Rande der Norddeutschen Tiefebene in einem weitausgedehnten Gelände beidseitig der Saale, das seit urgeschichtlicher Zeit besiedelt war. Reiche Solquellen dienten in der Bronze- und in der Eisenzeit der Salzgewinnung. Im Jahre 806 stieß ein fränkisches Heer unter König Karl, Sohn Karls des Großen, in den Raum zwischen Elbe und Saale vor und legte hier zwei Festungen an: ein Kastell bei Magdeburg, das andere „ad locam qui vocatur halla“, „an einem Ort, der Halle genannt wird“. Rund 120 Jahre später wurde die hallesche Festung zerstört. Aber zur gleichen Zeit wurde unter Heinrich I. die Burg Giebichenstein befestigt. „Halla“ und die Salzquellen gingen in der Mark Giebichenstein auf, im Jahre 961 schenkte Heinrichs Sohn Otto I. die Großsiedlung seinem Familienkloster St. Moritz im Magdeburg. In Ottos Schenkungsurkunde aus dem Jahr 961 wurde Halle erstmals urkundlich erwähnt, weshalb dieses Jahr auch als Gründungsdatum der Saalestadt gilt.

Im Laufe der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts verlagerten sich die wirtschaftlichen Funktionen von Giebichenstein nach Halle, zu den mächtigen Solquellen, die Gegend um den Alten Markt wurde das neue Zentrum. Die Salzquellen waren die Grundlage des Reichtums der Stadt in den folgenden Jahrhunderten.

Um 1280 trat die Stadt der Hanse bei und im Jahre 1310 erlangte der Rat sogar die Anerkennung einer städtischen Verfassung durch den Erzbischof von Magdeburg. Die Unabhängigkeit der Stadt wuchs weiter, 1478/79 beendent dann erzbischöfliche Truppen einen durch soziale Spannungen entstandenen Aufstand in Halle. Als Zwingburg wurde die Moritzburg erbaut (1484-1503), 1513 machte Erzbischof Albrecht Halle zur Residenzstadt, eine reiche Bautätigkeit im Stil der Renaissance begann. Im Jahre 1541 verließ Erzbischof Kardinal Albrecht für immer seine Residenzstadt, die nun offiziell die Reformation einführte.

Im Jahre 1680, nach dem Tode Augusts, fiel das alte Erzbistum Magdeburg, gemäß den Bestimmungen des Friedensvertrages von Münster und Osnabrück, an das aufstrebende Kurfürstentum Brandenburg. Die kurbrandenburgische Regierung trieb die Gründung einer neuen Hochschule in dem dazugewonnenen Landesteil voran, am 12. Juli 1694 wurde in außerordentlich glanzvoller Weise die Universität Halle in Gegenwart des Kurfürsten Friedrich III. gegründet. Die neue Universität wurde zu einem Zentrum der geistigen Strömung der Aufklärung und des Pietismus, sie wurde zur meistbesuchten Hochschule Deutschlands.

Anfang 1692 kam der von der protestantischen Orthodoxie angefehdete Theologie August Hermann Francke nach Halle, er übernahm die Pfarrei St. Glauchau, lehrte an der Universität und gründete 1695 die seinen Namen tragenden Stiftungen. Diese bestanden aus Waisenhaus, Lateinschule und Pädagogikum sowie den zur Finanzierung notwendigen Wirtschaftsbetrieben (Apotheke, Druckerei, Buchhandlung).

Nach dem Siebenjährigen Krieg 1756 -1763 folgte eine wirtschaftliche Stagnation, 1806 wird Halle von Napoleons Truppen besetzt. 1817 wird die hallesche Universität mit der berühmten, schon 1502 von Friedrich dem Weisen gegründeten Reformations-Universität von Wittenberg zusammengeschlossen.

1840 wird Halle Knotenpunkt des rasch wachsenden mitteldeutschen Eisenbahnnetzes, in der zweiten Hälte des 19. Jahrhunderts beginnt der industrielle Aufschwung der Saalestadt. Die Einwohnerzahlen überschreiten 1890 die 100000. Braunkohlenabbau in der Umgebung und Maschinenbau sind die Schwerpunkte.

Im 2. Weltkrieg wird Halle relativ wenig zerstört, so daß auch in der Innenstadt die Straßenzüge noch weitgehend in ihrer historischen Form erhalten sind.

1946 wird Halle Hauptstadt der Provinz Sachsen-Anhalt (ab 1947 dann des Landes Sachsen-Anhalt), nach der Länderreform 1952 (Auflösung der Länder) dann Hauptstadt des neugeschaffenen DDR-Bezirkes Halle. Sie entwickelt sich zu einem Zentrum der Chemieindustrie. 1990 wird Halle nach der Eingemeindung der 1964 auf der grünen Wiese gegründeten Trabantenstadt Halle-Neustadt die größte Stadt des wiedererschaffenen Bundeslandes Sachsen-Anhalt.