Landsmannschaft Vitebergia Halle (Saale) im Coburger Convent

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Kleine Rundfahrt durch Halle (Saale)

Dessauer Straße

Am nordöstlichen Rand von Halle – mehrere Wege „führen nach Leipzig“.

Halle, 30 km westlich von Leipzig gelegen fühlt sich als die kleine Schwester der großen Messestadt. Während der Flughafen Halle/Leipzig ursprünglich auf preußischen Territorium lag und auf hallesche Inititative gegründet wurde, nennt er sich heute Leipzig/Halle und liegt in Sachsen.

Die Autobahn 14 verbindet seit einigen Jahren den Süden Sachsen-Anhalts (Halle) mit dem Norden (Magdeburg) des Landes. Der ehemalige Finanzminister Paqué nannte die Fertigstellung der A14 einen wesentlichen Beitrag zur Vereinigung beider Landesteile.

Tagtäglich erfahren Hallenser und Magdeburger diese förderliche Beziehung zwischen Halle und Magdeburg. Dass es hinter Magdeburg noch weitergeht, bleibt allerdings den meisten verborgen.

Richtung Galgenberg

Am Horizont fliegen die Vögel. Allerdings sind die gefangen – im größten Bergzoo Deutschlands. Die Voliere ist rechts neben dem Reilsbergturm zu sehen.

Der Autoverkehr bewegt sich vom Dessauer Platz Richtung Norden auf der B6 gen Landeshauptstadt. Rechtsbbieger gelangen zur Albert-Schweitzer-Straße… – und zur Textil- und Gobelinmanufaktur.

Saalebrücke

Die Saale zwischen Pulverweiden und Halle-Neustadt. Dieser idyllische Ort, der im Sommer von vielen Radfahren und Wanderern besucht wird, hat eine besondere Funktion.

Das Wehr, wenn es vollständig geöffnet wird, läßt die Saale im Innenstadtbereich rückwerts fließen. Der Mühlgraben an der Neuen Residenz liegt dann trocken.

In der Nähe befindet sich die Pferderennbahn, die Rabeninsel und das ehemals im sächsischen gelegene Passendorf, ein beliebter Treffpunkt für Studenten 18. Jahrhundert.

Heute gibt es Ruderclubs, Vitebergia hat ein eigenes Boot.

Blick vom Galgenberg

Wir blocken vom Galgenberg über das Paulusviertel mit seiner Kirche, Pauke genannt, Richtung hallesche Südtadt.

Der Galgenberg, ein alter Porphyrsteinbruch, ist alljährlicher Austragungsort der seit 1922 in Halle stattfindenden Händelfestspiele.

Galgenbergsschlucht

Die Galgenbergsschlucht, hier kämpften 1920 Kommunisten gegen Reigeirungstruppen im Rahmen des Kapp-Putsches. Daran erinnert eine metallene Gedenktafel.

Halle war lange Zeit eine Arbeiterstadt, wurde deswegen Rotes Halle genannt. Die Menschen sind heute noch dieselben, teils langzeitarbeitslos, teils in neuen Berufsfelder engagiert. Halle, die Stadt der zwei Gesichter: „Bunapelzer” und Studenten der Kunsthochschule, Arbeiterfunktionäre und Professoren.

Alle vereint – mitsamt den Gästen der Stadt – das Abschlußkonzert der jährlichen Händelfestspiele in der Schlucht. Hier treffen sich fünftausend Menschen unter freiem Sternenhimmel und erleben mückengeplagt die Feuerwerksmusik Händels.

Kurallee

Die idyllische Kurallee, gesäumt von wunderschönen alten liebevoll restaurierten Villen, führt zum Wittekindbad.

Das ruinöse Bad, hier badete einst die korporierte Elite, soll in nächster Zeit wieder in altem Glanze erblühen. Im Wittekind, gelegen in Giebichenstein, wurden die ersten Salzquellen der Stadt Halle lokalisiert. Ein findiger Kaufmann nahm sich Mitte des 19. Jahrhunderts der Überlieferung an und errichtete das hallesche Gegenstück zu Bad Reichenhall.

Krug zum grünen Kranze

"...da kehr ich gerne ein..."

Der Krug zum grünen Kranze ist eine alte hallesche Studentenlokalität. In DDR-Zeiten bekannt aus dem Fernsehen, mißbraucht als Omaschuppen, hinkt er heute seinem einstigen Ruf hinterher.

Man kann mit dem Boot, Wittenberger haben ein eigenes, am Pier festmachen, aussteigen und wenige Treppenstufen zum Biergarten hochgehen um dort gemütlich ein Beir zu trinken und das Tanzbein zu schwingen.

Die Studentenverbindung Saxo-Ascania hallensis feiert hier regelmäßig ihr Stiftungsfest.

Kröllwitz

Halle ist keine monolithische Großstadt. Halle besteht vielmehr aus vielen Stadtteilen, denen eine eigene Identität anhaftet.

Kröllwitz liegt auf der gegenüberliegenden Seite Giebichensteins, dem Künstlerviertel. In Kröllwitz wohnen die Professoren, Beamten, Unternehmer und wir noch nicht.

In Kröllwitz, genauer gesagt in der Senffstraße wohnt Moritz Götze. Sein Vater, Wasja, organisiert seit 40 Jahren die Fahrradtour zum Petersberg, ein gesellschaftliches Ereignis. Moritz ist angesehener Künstler, der eine eigenartige Comickunst pflegt.

Ausflugsschiff

Bei Hochwasser treiben die Schiffe der Riedel-Reederei schon mal nah ans Ufer heran. Die in Berlin ansässige Reederei hat in Halle eine Zweigstelle mit 4 Schiffen. Zu Stiftungsfesten werdne die Schiffe gerne genutzt um bei Wein, Weib und Gesang das Saaletal zu durchfahren.

Die Schiffe fahren nicht nur auf der halleschen Saale sondern steuern auch Merseburg/Schkopau und Wettin sowie Rothenburg (Saale) an.

Turm der Burg Giebichenstein

Um kurz nach halb zwei.

In Mitteldeutschland heißt es nicht Viertel vor 2, sondern ganz einfach Dreiviertel 2. Und auch nicht Viertel nach eins, sondern Viertel 2. Na ja, nachmittags eben.

Das Tor vor der Unterburg Giebichenstein ist nur für Studenten der gleichnamigen Kunsthochschule geöffnet. Sie haben quasi die gesamte Unterburg in Besitz genommen. Überall stehen unfertige Kunstwerke herum, die vielleicht eines Tages als große Kunst gehandelt werden.

Der Tortum der Oberburg mit seiner eisernen Wendeltreppe ist ein Wahrzeichen der Stadt Halle. Die Oberburg brannte im Jahr 1637 aus. In der Zeit der Romantik diente die Ruine als Inspirationsquelle für junge Dichter, wie Tieck und Eichendorff.

 

Die Burg

"Da steht eine Burg überm Thale..."

Die Burg Giebichenstein als Grenzfeste von den Franken gebaut, war lange Zeit Sitz der Erzbischöfe von Magdeburg im halleschen Raum. Von hier aus regierten sie den südlichen Teil des Erzbistums.

Giebichenstein war bis 1478 der Gegenpol zur städtischen Ansiedlung im Süden.

Blick von der Bergschänke zur Burg Giebichenstein

Links die Burg, daneben der Oberschmelzer (das gelbe Haus war der Sitz des Regierungsrates Schmelzer im 19. Jh), der Turm der katholischen Norbertuskirche, dann der Giebichensteinpark (ehem. Friedhof) und das Thomas-Mützer-Gymnasium:

Das ist das Panorama, welches sich dem bierseligen Betrachter von der Bergschänke Kröllwitz bietet. Hier kann man sich nach anstrengender Vorlesung ausruhen und stärken.

Kröllwitzer Brücke

„Den Sozialismus in seinem Lauf…“ hielten weder Pferd noch Ochse auf. Denn die beiden Plastiken vor der Kröllwitzer Brücke, von Gerhard Marcks in den späten Zwanzigern des 20. Jh. entworfen, stehen immer noch am Ufer der Saale.

Marcks war kommisarischer Leiter der Kunsthochschule und guter Bekannter von Joachim Ringelnatz, der ihm in seinem Gedicht „Brief auf Hotelpapier“ ein Denkmal setzte:

„Wenn Du nach Halle gehst, dann grüße Marcks und noch so manches Unterschätzte!“

Saalepromenade

Hier promeniert man zum Ausflugsdampfer Marie Hedwig. Das Riveufer verlängert die grüne Oase im Herzen von Halle, die Peißnitz, bis zur Kröllwitzer Brücke.

Rivedenkmal

Richard Robert Rive, zwischen 1906 und 1933 Oberbürgermeister der Saalestadt Halle, trug während seiner Amtszeit entscheidend zum prosperierenden Wachstum der Stadt bei. Er wird als "Geburtshelfer der Großstadt Halle" bezeichnet.

Bootshaus 5

Hier gibts heiße Würstchen, bei Reschke direkt an der Saale. Bootshaus Nummer 5 am Riveufer. Für den kleinen Spaziergangshunger zwischendurch.

Regelmäßig am Mittwoch nach Pfingsten öffnet Herr Reschke frühmorgens um 6.30 Uhr seine Würstchenbude. Reschke gibt um diese Zeit den frisch aus der Saale steigenden Mitgliedern der Knoblauchsmittwochgesellschaft heiße Würstchen und Kaffee bzw. Bier raus. Das 6.30 Uhr Bier. Prost!

Imkerhütte Köhler

Unweit der Steinmühle hat Imkermeister Köhler seinen Herrschaftsbereich. Hier züchtet der geprüfte Bienenfreund die kleinen, fleißigen Stecher.

Die Altstadt von Halle liegt nahe an dem Naherholungsgebiet Peißnitz. Die Peißnitz  grenzt  an das Corpshaus Borussiae. Keiner weiß,  inwiefern des Bienenfreundes  Bienen die Herren stören. Denn Peißnitz und Steinmühle liegen beieinander.

Peißnitzbrücke

Über die Peißnitzbrücke gelangt man zum alten Pionierhaus hinter dem Pioniereisenbahnhauptbahnhof. Heute nennt man sie Peißnitzbahn.

Die Peißnitzbrücke hieß früher "Brücke der Freudnschaft", überhaupt: Seit 1958 entschlossen sich die Freie Deutsche Jugend (FDJ) und die Bezirksleitung der Sozialitischen Einheitspartei Deutschlands (SED), die gesamte Gegend nach Fritz Weineck zu benennen.

Fritze trank gern Bier und spielte gerne Trompete. Trompete im Schalmeienorchester seiner Betriebsoragnisation. Fritze Weineck, so FDJ und SED, starb einen Heldentod.

Moritzburg im Winter

Die Moritzburg baut aus. Ein spanisches Architektenehepaar wurde beauftragt, innerhalb des Westflügels des altehrwürdigen Gebäudes eine neue Kunsthalle zu errichten.

Früher paukten die halleschen Korporierten hinter diesen Mauern. Unser Bundesbruder Thorsten Haß IV hat sich in seiner halleschen Zeit intensiv mit diesem interessanten Aspekt der Geschichte des Hauses beschäftigt.

Die FDJ baute eine Bastion der Burg zu einem beliebten Studentenklub um. Vitebergias Wiedergründungstage fallen mit den Hochtagen des TURM genannten Klubs in eins.

Blick zum Dom

Mit dem Rücken zum Königlichen Hauptzollamt von 1901 blickt man hinüber zum Dom. Im Vordergrund ein Seitenarm der Saale. Frisch renovierte, denkmalgeschütze Häuser prägen heute das Stadtbild der Salzwirkerstadt.

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