Landsmannschaft Vitebergia Halle (Saale) im Coburger Convent

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Gothaer Ersten-Convent

Auf Grund der mannigfaltigen Kontakte unter den verschieden Verbindungen kam es am 2. Juni 1881 zur Gründung des Gothaer Ersten-Convent. Da es zu keiner einheitlichen Meinung in der Frage kam, ob Farben getragen werden, und wenn ja, welche, sowie dem Standpunkt zur Bestimmungsmensur, schlossen sich verschieden Verbindungen nicht an. Der Verband bestand aus:

  • Derendingia-Tübingen
  • Frisia
  • Gottinga
  • Halberstadensia-Leipzig (später Landsmannschaft Hercynia-Halle)
  • Holzminda
  • Mundenia
  • der Norddeutschen Verbindung
  • Salia-Jena
  • Saxonia
  • Slesvico-Holsatia-Kiel
  • Slesvigia-Kiel und
  • Vitebergia.

Auf Grund des Wechsels von Kretschmann I im WS 1878/79 nach Halle sowie Busch und Prein im WS 1880/81, gestalteten sich die Beziehungen zwischen Gottinga und Vitebergia damals besonders eng.

Aber schon im WS 1882/83 erfolgte der Austritt von Saxonia, Slesvigia, Halberstadensia und Vitebergia aus dem G.E.C. – darauf folgten Derendingia und Frisia. Der Gothaer E.C. zerbrach an einer Meinungsverschiedenheit über das Farbentragen und dem Mensurstandpunkt. Als Vitebergia 1883 den Antrag auf Aufnahme in den „Landsmannschafter Convent (L.C.)” stellte, erfolgt auch an Gottinga ein Brief, in dem man das innige Verhältnis zwischen beiden Verbindungen betont und anmahnt, dem Beispiel der Vitebergia zu folgen und in den L.C. einzutreten, um die lang gehegte Beziehung nicht abrupt zu beenden. In dem Brief heißt es:

Die Vitebergia würde es auf das Entschiedenste bedauern, wenn ihr das alte, liebgewordene Verhältnis zur Gottinga, auf dessen irgendwie zu ermöglichende Aufrechterhaltung sie innerlich gehofft hat, genommen würde. Sie würde es bedauern, einmal in ihrem Interesse, zum anderen im Interesse der Gottinga, letzteres besonders unter der Erwägung, daß die Gottinga sich dem Goslarer C.C. anzuschließen gedenkt.